Immunsystem mit Hausmitteln stärken

01.12.2020 16:14

Unser Immunsystem hat im menschlichen Körper eine sehr wichtige Aufgabe. Es wirkt wie ein Schutzschild vor Infektionen und bewahrt uns damit vor Krankheitserregern, entarteten Zellen oder körperfremden Stoffen. Jedoch können zahlreiche Faktoren das Immunsystem schwächen und die Barriere für Erkrankungen verringern.  Dadurch können Bakterien und Viren leichter Schaden im Körper anrichten. Deshalb ist es wichtig, besonders in den Wintermonaten, wo das Infektionsrisiko für eine Erkältung oder Grippe steigt, das Immunsystem ausreichend zu stärken und die Abwehrkraft des Körpers zu unterstützen. Dies gelingt mit natürlichen Hausmitteln und Maßnahmen, die in diesem Ratgeber beschrieben werden.

 

Unser Immunsystem

Natürliche Immunabwehr

Das Immunsystem ist für uns Menschen lebensnotwendig. Es schützt uns vor Krankheitserregern, Fremdkörpern und Schadstoffen, denen wir in unserer Umwelt ausgesetzt sind. Ohne eine intakte Immunabwehr wären wir diesen schutzlos ausgeliefert. Wenn die Immunabwehr durch einen Fremdstoff aktiviert wird, starten mehrere Zellprozesse. Die Informationen über den Erreger werden gespeichert, sodass sie bei einem nächsten Kontakt schneller abgerufen werden können. Die wichtigsten Aufgaben des Immunsystems sind also:

  • Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze unschädlich zu machen und aus dem Körper zu entfernen
  • Schadstoffe aus der Umwelt zu erkennen und zu neutralisieren
  • Krankhafte Veränderungen wie etwa Krebszellen zu bekämpfen

 

Das unspezifische Abwehrsystem

Das unspezifische Abwehrsystem beschreibt die äußeren Schutzmechanismen des Körpers, die einen Schutzwall für Krankheitserreger und Fremdkörpern bilden. Dazu gehören:

  • Die Haut
  • Schleimhäute
  • Augenflüssigkeit
  • Urin
  • Magensäure
  • Speichel

Weiterhin zählen auch verschiedene Signalstoffe und Zellen innerhalb unseres Körpers zum unspezifischen Immunsystem. Das sind zum Beispiel die „Fresszellen“, welche unerwünschte Bakterien und Keime tatsächlich einfach auffressen. Das unspezifische Immunsystem wird auch angeborenen Immunsystem genannt, da es von Geburt an arbeitet.

 

Das spezifische Abwehrsystem

Wenn das unspezifische Abwehrsystem Probleme hat, die Erreger zu bekämpfen, hilft die spezifisch Abwehr aus. Dem Namen nach wirkt es spezifisch gegen bekannte Erreger. Das ist möglich, wenn bereits ein vorheriger Kontakt mit den Erregern vorlag, sodass sich das Immunsystem an diesen erinnern kann. So kann der bekannte Erreger schnell und effektiv bekämpft werden. Aus diesem Grund können wir auch an einigen Infektionskrankheiten nur einmal im Leben erkranken. Zum spezifischen Immunsystem gehören zwei Zelltypen:

  • B-Lymphozyten
  • T-Lymphozyten

 

Immunsystem bei Kindern

Bei Kindern ist das Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift, da es sich erst über die Kindheit hinweg selbst entwickeln und die wichtigsten Krankheitserreger kennenlernen muss. Das bedeutet also, dass ein Schnupfen oder eine Erkältung bei Kindern regelmäßiger vorkommen und dies kein Grund zur Beunruhigung ist. Trotzdem sollte auch bei Kindern das Immunsystem besonders geschützt werden, da sie für viele auch schwerere Erkrankungen dadurch noch viel anfälliger sind als ein Erwachsener. Lesen Sie hier gerne auch genaueres in unserem Ratgeber zum Thema „Nahrungsergänzung bei Kindern“, in welchem besonders auf das kindliche Immunsystem eingegangen wird.

 

Immunschwäche

Auch wenn das Immunsystem einiges aushält und sehr widerstandsfähig ist, kann es dazu kommen, dass es Krankheitserreger, die sonst ohne Probleme abgewehrt werden können, plötzlich nicht bekämpfen kann. Grund dafür ist eine vorherrschende Immunschwäche. Diese kann viele unterschiedliche Ursachen haben:

  • Ein angeborener Immundefekt
  • Das Alter (Senioren und Kinder)
  • Eine Schwangerschaft

Manchmal kommt es auch dazu, dass die Immunabwehr körpereigene Zellen als fremd erkennt und gegen sie vorgeht, obwohl sie harmlos und gesund, bzw. wichtig für den Körper sind.

 

Symptome

Und welche Symptome deuten auf eine Immunschwäche hin?

  • Allergische Reaktionen
  • Herpes
  • Zahnfleischentzündungen
  • Langsame Wundheilung
  • Konzentrationsprobleme
  • Haarausfall
  • Hautirritationen

Es gibt zusätzlich mehrere beeinflussbare Faktoren, die das Immunsystem schwächen. Um das Infektionsrisiko zu verringern, sollten Sie diese vermeiden:

  • Vitamin- und Mineralstoffmangel
  • Schlafmangel
  • Stress und psychische Belastung
  • Kälte
  • Alkohol
  • Nikotin

 

Hausmittel

Ernährung

Ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist das A und O zur Unterstützung des Immunsystems. Vor allem das in vielen Zitrusfrüchten enthaltene Vitamin C stärkt das Immunsystem nachhaltig und unterstützt den Körper bei der Abwehr von Bakterien und Viren. Gelbe, orange, rote und tiefgrüne Gemüsesorten sind reich an Vitalstoffen und Betacarotin. Sie regen die weißen Blutkörperchen an und sind somit behilflich bei der Abwehr von Infekten. Zudem sollte darauf geachtet werden ausreichend Wasser zu trinken – etwa 1,5 bis 3 Liter am Tag. Auch das Trinken von Tee kann hilfreich sein, viele Kräutertees, wie zum Beispiel Kamille oder Ingwer haben entzündungshemmende und das Immunsystem stärkende Wirkungen.

Obst und gemüse

 

Zink

Zink ist ein Spurenelement, welches der Körper für viele biologische Prozesse benötigt. Es unterstützt zum Beispiel den Sauerstofftransport und ist an der antioxidativen Abwehr unseres Körpers beteiligt. Außerdem ist Zink verantwortlich für einige Hormone des Körpers, die Wundheilung und die Blutzucker-Regulation. Jedoch kann unser Körper nur geringe Mengen des Spurenelements speichern, weshalb eine regelmäßige und ausreichende Aufnahme wichtig ist. Besonders Vegetarier und Veganer sollten darauf achten keinen Zinkmangel zu erleiden, da pflanzliche Lebensmittel in der Regel weniger Zink enthalten als tierische Produkte.

Schauen Sie sich hierzu doch einmal unser FürstenMED Zinkbisglycinat mit zusätzlichem Kupfer und L-Histidin [HIER KLICKEN].


Vitamin C

Vitamin C ist wahrscheinlich das bekannteste unter den Vitaminen. Es unterstützt die normale Funktion des Immunsystems und der Blutgefäße. Zusätzlich schützt es die Zellen vor oxidativem Stress und kann die Eisenaufnahme verbessern. Auch für die Haut ist Vitamin C wichtig, da es für ein ausreichende Elastizität sorgt und das Bindegewebe unterstützt.

Durch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C und Zink kann sogar der Verlauf einer Erkältung gelindert und die Zeit dieser im Schnitt halbiert werden.

Für eine optimale Versorgung mit Vitamin C bieten wir unser FürstenMED Camu Camu in Kapselform an [HIER KLICKEN]. 


Sauna

Regelmäßige Saunabesuche kurbeln unseren Stoffwechsel an, was dazu führt, dass toxische Stoffe schneller aus unserem Körper herausgespült werden können. Die Körpertemperatur erhöht sich während eines Saunagangs um etwa ein bis drei Grad, was einem fieberartigen Zustand gleicht. Dadurch werden die Abwehrkräfte aktiviert um Bakterien, Viren und Krankheitserreger zu bekämpfen und zu eliminieren. Verbunden mit einer Abkühlung im Anschluss durch ein Tauchbecken oder eine kalte Dusche wird zusätzlich das Herzkreislaufsystem durch die Wechselwirkung gestärkt.

Wichtig ist aber: auch wenn das Saunieren ihr Immunsystem stärkt sollten sie in keinem Fall während eines grippalen Infektes die Sauna besuchen. Dadurch kann es nämlich im Gegenteil eher zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen.

 

Bewegung

Sport kann unser Immunsystem regulieren und stärken. Das Immunsystem wird entlastet, da durch das Schwitzen beim Sport Schlacke und Gifte ausgeschieden werden können. Bewegung trägt auch dazu bei, dass die Abwehrzellen schneller zu den Körperzellen, wo sie benötigt werden, zu transportieren. Besonders eignet sich moderater Ausdauersport im besten Fall an der frischen Luft. Zum Beispiel Joggen, Rad fahren oder Walking sind sehr empfehlenswert für die Stärkung unseres Immunsystems. Aber achten Sie darauf nicht zu übertreiben! Denn auch zu viel Sport kann unserem Körper schaden.

Bewgung 2

 

Hygiene

Die meisten Krankheitserreger nehmen wir über den Kontakt unserer Hände mit Mund und Nase auf. Deshalb ist regelmäßiges Hände waschen sehr wichtig. Besonders in der Erkältungszeit sollten Sie darauf achten, sich besonders nach Aufenthalt in der Öffentlichkeit, Nutzung der ÖPVN oder vor dem Essen gründlich die Hände zu waschen. Bitte Seife nicht vergessen um alle Viren und Bakterien abtöten zu können!

 

Darmgesundheit und Immunsystem

Auch eine verminderte Darmgesundheit kann das Immunsystem schwächen. Mehr als zweit Drittel der Abwehrzellen des Körpers befinden sich in unserem Darm.  Wenn das Gleichgewicht der Darmflora kippt, haben es Krankheitserreger leicht den Körper zu befallen. Deshalb sollten Sie auf einen gesunden Darm achten, besonders bei einer Immunschwäche. Die Darmflora kann mithilfe von Probiotika und Reinigungsmaßnahmen gestärkt werden. Besonders eignet sich eine komplette Darmsanierung. Lesen Sie hier auch weitere Informationen im Ratgeber „Darmsanierung“. Dort finden Sie alle wichtigen Schritte erklärt, was eine Darmsanierung genau ist, wie sie durchgeführt wird und wozu sie gut ist.

 

 

Fazit

Unser Immunsystem übernimmt also eine sehr bedeutende Aufgabe im menschlichen Körper. Es schützt uns vor vielen Krankheitserregern, Bakterien und Viren – und das unser Leben lang. Die Immunabwehr setzt sich natürlicherweise aus dem spezifischen und unspezifischen Abwehrfaktoren zusammen. Jedoch kann es aufgrund von mehreren Faktoren dazu kommen, dass eine Immunschwäche entsteht und die Abwehrzellen nicht mehr richtig arbeiten.

Bemerken Sie ein geschwächtes Immunsystem oder wollen Sie es einfach zusätzlich stärken, gibt es viele natürliche Wege dies zu tun:

  • Über eine gesunde Ernährung
  • Ergänzung von Zink und Vitamin C
  • Bewegung
  • Hygiene
  • Sauna
  • Eine ausgewogene Darmgesundheit

 

Wichtig: Dieser Ratgeber dient lediglich als reine Informationsquelle. Ziehen Sie bei akuten Problemen immer Ihren Arzt zu Rate. Verändern Sie unter keinen Umständen selbständig die Dosis Ihrer Medikamente oder setzten sie diese ab.

 

Quellen

Brandes R, Lang F, Schmidt R (Ed). Physiologie des Menschen: mit Pathophysiologie. Berlin: Springer; 2019.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Ausgewählte Fragen und Antworten zu Zink. Stand Juli 2019

BfR (2018): Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln. Journal of Consumer Protection and Food Safety, Volume 13, Issue 1, pp 25–3, Richtlinie 2002/46/EG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Nahrungsergänzungsmittel. Fassung vom 26.07.2017

Koch, R. (2019). Immunsystem – so stärke ich meinen Bodyguard. Ringier Axel Springer Verlag: Zürich.

Delves, P. (2019). Übersicht über das Immunsystem.

Verpassen Sie keine Sonderaktionen mehr!

Sie erhalten 5% Rabatt, wenn Sie unseren Newsletter abonnieren. Bleiben Sie up-to-date!

Die Erfassung durch Google Analytics auf dieser Website wird zukünftig verhindert.